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Anno 1993 kamen sechs planlose aber hochmotivierte junge Herren zusammen ihrem Traum von handgemachter Musik Leben einzuhauchen. Nachdem sich Spreu vom Weizen getrennt hatte (wir rätseln noch immer wer welches war) wurde die Band Delirium Tremance aus der Taufe gehoben, welche sich den derben Klängen und „Gesängen“ des Death-Metal verschrieb.

Nach einigen sehr lehrreichen und sogar erfolgreichen Jahren voller wichtiger Erfahrungen (man kann tatsächlich noch mit 3,5 o/oo noch Instrumente bedienen!), highlighted durch Demo-Produktionen von „Begging for Hope“ (1995) über Desillusionment (1996) zu III (1998), schien jedoch die Gitarrenwand zu starr und platt geworden und so mancher Text suchte nach einer echten Melodie. In durchaus delirial trementer Stimmung ward die Scheidung vom alten Stil beschlossen und verkündet.

Mit neuem musikalischen Konzept, unterstrichen von der Änderung des Bandnamens in Tunes of Dawn, blickte man 1999 wiedergeboren erneut in die Scheinwerfer , dieses der Welt näher zu bringen . Mehr und mehr weg vom einfacher gestrickten Death-Metal, hin zu einer Form, welche die vielfältigen Ansprüche und Leidenschaften der Bandmitglieder besser reflektieren konnte. In der üblichen Ermangelung eines brillianten neuen Namens war der Gothic-Junk-Metal-Rock oder später eher genervt Junk-Rock geboren. Und mit ihm der Anspruch die verschiedenen Elemente aus allen Linien härterer Rockmusik zu einem Stil zu verbinden, der die Band authentisch widerspiegelt ohne sich einer geschmacklichen Dominanz zu beugen.

Die Produktion Tunes of Dawn (1999) gibt einen ersten Vorgeschmack von dieser Entwicklung und liefert neben alten Death-Ansätzen, Gothic angehauchtes oder auch einfach feinen Rock’n’Roll.

Diese Linie sollte sich in der nächsten Zeit fortsetzen, erweitert noch durch den Wechsel an der Gitarre, sowie den Zugang des Keyboarders Ende desselben Jahres. Beides zunächst Leihgaben von anderen Bands, konnten sie sich auf Dauer der kompositorischen Kraft und authentischen lebensnahen Atmosphäre der Band nicht entziehen. Peiset den Herrn, dass das Bier erfunden ward!! Ein credo dem sich auch diese Gruppierung, wie so viele, voll verschrieben hat..

Nachdem man sich so zusammengerauft oder –gekauft hatte (über Ablösen wird geschwiegen), lieferte 14 Minutes Under Water (2000), ein Album enstanden in einer Studiogewaltsession in Eigenregie, einen ersten Ausblick auf die Zukunft. Der Abschied vom Death-Metal war vollzogen, der Prozess einer neuen Stilbildung zwischen Metal, Gothic, Plain Rock und klassischen Elementen in vollem Gange, die Band auf dem Weg.

Von diesem zeugt die nächste Produktion Tomorrow is Friday (2002). Deutlich ist hier schon zu hören, dass die Ideen der neuen Bandmitglieder auf fruchtbaren Boden gefallen sind. Hier haben sich vier verschiedene Welten aufgemacht ihre Schnittmengen zu suchen. Und schon Tomorrow is Friday mit seinem weiten Spektrum und Ideenreichtum zeugt davon, dass sie diese auch gefunden haben

Endgültig geklärt wurde die Frage ob diese vier zu einem gemeinsamen Weg zusammenfinden mit der am 25.04.2005 erscheinenden Produktion „How is this going to end“, welche der Band den Sprung auf das Plainsong-Records Label ermöglichte. Alles, was in den Jahren zuvor angedacht wurde wird hier in der überaus produktiven Zusammenarbeit mit Studiochef, Produzent und Scream Silence-Mastermind Hardy Fieting weitergeführt, bis endlich die gemeinsame Form entstand, die, ohne zerrissen zu wirken, die Vielfalt der Erfahrungen, Fähigkeiten und auch Persönlichkeiten der Band widerspiegelt. In dieser Mischung aus Assoziativem und Durchdachtem, in der sich jeder nicht nur wieder findet, sondern sein Selbst neu erschaffen kann, hat sich die Gruppe ihre ganz eigene Linie erarbeitet. Das geht von Attacke bis Zusammenbruch, von aufrichtiger Liebe bis bitterer Zynik vom Happy End bis zur Katharsis.

So bricht immer wieder ein neuer Tag an, begleitet von den Tunes of Dawn.

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English English:
In 1993 six musicians with lots of ambitions and less experience came together to give life to their dream of handmade music. After the usual sort-out process (question being the standards) the band Delirium Tremance appeared on the world’s stage, clearly devoted to Death Metal.

Within the next, actually successful years, highlighted by the demo-productions Begging for Hope (1995), Desillusionment (1996) and III(1998), a lot of experience was gained (yes, it is possible to play an instrument with 3,5 o/oo). But the sound was not flexible enough and the lyrics where starting to ask for real melodies. In long pub-sessions it was agreed to bid death metal farewell.

A new concept accompanied by changing the bands name to Tunes of Dawn

Was presented to the world in 1999. Moving away from the single tracked Death-Metal, into a musical form that was able to better reflect the diverse Ambitions and passions of the members. Searching for a good new name in vain as usual, Gothic-Junk-Metal-Rock, or in short Junk-Rock, was born, claiming to combine different elements of all types of hard rock-music into a style, that authentically reflects the band, without being dominated by a single taste.

This first Stepps in that direction can be witnessed on the production Tunes of Dawn (1999), containing old Death-Metal-elements as well as Gothic or simply fine Rock’n’Roll

The band continued this path on through the change on guitar and the new recruitment of a keyboard player in the same year.. Both rented out from other bands in the beginning , they fell for the compository might and authentic atmosphere of the band. Praise the Lord, for the invention of beer.

The first production of this new quartet, 14 Minutes under Water (2000), gives a sight of the future. Created in a compact studio-stress-session, it shows the band happily divorced from Death-Metal. The process of creation of a style between Metal, Gothic, plain Rock and classical elements on it’s way.

As is heard on the next production, Tomorrow is Friday (2002). Four different wordls on their way, looking for common grounds. Tomorrow is Friday already proves it found with it’s wide range of musical ideas.

Any question, if the quartet would evolve on this way was answered with the album.How is this going to End (2005), earning the band a contract with the label Plainsong Records Berlin, that is going to release it on April, 25th 2005. Working together with producer and Scream-Silence Mastermind Hardy Fieting the potential of the band was finally unlocked, creating a style that is perfectly reflecting it’s diversity of experiences and abilities. Not only can anyone find himself, but create himself in this mixture of the spontaneous and contemplative.

This ranges from attack to collapse, from true love to bitter cynicism, from happy end to catharsis.

This is how a new dawn brakes, accompanied by it’s tunes.

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